Die Berner Oberländerinnen zeigten über weite Strecken eine engagierte und läuferisch starke Leistung, konnten sich für ihren Aufwand jedoch nicht mit genügend Toren belohnen.
BEO startete konzentriert in die Partie und hielt das Tempo von Beginn weg hoch. Beide Teams agierten mit viel Laufbereitschaft, wodurch sich ein intensives und schnelles Spiel entwickelte. Laupen ging im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. BEO liess sich davon jedoch nicht beirren und kam im zweiten Drittel durch Ramona Stauffer zum verdienten Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel entwickelte sich die Partie zunehmend hektisch. BEO hatte Mühe, in den entscheidenden Situationen Ruhe ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig wurde in der Defensive phasenweise etwas zu passiv agiert, wodurch Laupen zu viel Raum erhielt und die Führung wieder ausbauen konnte. Aliya Bühler brachte schliesslich im Powerplay BEO mit dem Treffer zum 2:2 nochmals zurück ins Spiel, doch Laupen reagierte und ging erneut in Führung.
Auch im letzten Drittel blieb BEO bemüht und kämpfte um den Anschluss. Läuferisch konnte das Team weiterhin ein hohes Niveau halten, allerdings fehlte in den entscheidenden Momenten die nötige Konsequenz. Laupen nutzte die vorhandenen Räume und zog zwischenzeitlich auf 6:2 davon. Kurz vor Schluss gelang Annalena Josi noch der dritte Treffer für BEO.
Trotz der 3:6-Niederlage zeigte BEO eine Partie mit viel Einsatz und hohem läuferischem Niveau.
Autorin: Carina Reber
Bild: Thomas Rehhorn
