Die U17A Juniorinnen holen sich einen klaren 9:2-Sieg gegen die Wizards. Erneut gelang den BEO-Juniorinnen erst im dritten Drittel eine Leistungssteigerung.
Die ersten 8 Minuten der Partie zwischen den Wizards und BEO war geprägt von viel Action. Jasmin Zeller traf bereits nach knapp zwei Minuten zum Führungstreffer für BEO. Dann musste Lynn Haslebacher eine Strafe wegen fehlendem Abstand absitzen. Das Boxplay von BEO war an diesem Tag aber bereit und so wurde diese Strafe unbeschadet überstanden. Kurz nach der Pause baute BEO die Führung durch Zeller aus. Doch statt diesen Schwung mitzunehmen, schlief das BEO-Spiel ein. Die Wizards liessen sich nicht zwei Mal bitten und verkürzten durch Lea Kölliker. Bei BEO passte danach praktisch nichts mehr zusammen. Trotzdem wurde die Führung mit in die erste Pause genommen.
Die zweite Hälfte war geprägt von vielen Strafen und Pfiffen der Schiedsrichter. Spielfluss kam praktisch keiner auf. Nayla Mühletaler sorgte mit einem Konter und sauberem Nachsetzen für einen weiteren BEO-Treffer. Kurz vor der Pause war in den BEO-Reihen Chaos pur angesagt und ein sehr schlechter Wechsel führte dazu, dass die Wizards den erneuten Anschlusstreffer erzielen konnten.
In der Pause wurde die Wichtigkeit von viel Spielfreude betont. Die BEO-Juniorinnen verstanden die Botschaft. Erst konnte Malou Huber einen freien Ball als erste erobern und die Führung mit einem Knaller unter die Latte ausbauen. Dann traf erneut Zeller nach einer schönen Auslösung von Alina Aeby. Die Wizards nahmen darauf ihr Time-Out und konnten die Torflut von BEO fürs Erste stoppen. Die Herausnahme der Torhüterin ging danach mächtig schief und Zeller war nach einem schönen Pressing zum vierten Mal erfolgreich. Darauf brachen alle Dämme und BEO sorgte dank Treffern von Joelle Spring, Lena Sahli (in Unterzahl) und Seline Zehnder für den klaren 9:2-Endstand.
Mit dem dritten Sieg aus vier Spielen hält sich BEO auf dem vierten Tabellenplatz. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass bisher noch kein Heimspiel gespielt werden konnte, darf dies als sehr gutes Resultat gewertet werden.
Autorin: Andrea Schmutz
Bild: Dieter Meierhans
