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BEO in Finnland: Céline Stettler - Teil I

BEOinFIN Teil 01Céline Stettler startete Mitte Juli ihr grosses Abenteuer und zog nach Finnland. Bei PSS will sie wertvolle Erfahrungen sammeln und ihren Horizont erweitern. Im Rahmen einer Kolumne meldet sie sich regelmässig aus dem hohen Norden - hier ist Teil 1.



Abschied

Für mich persönlich war der Abschied das Schwierigste. Ich liebe meine Familie und Freunde über alles und mich von ihnen auf eine ungewisse Zeit zu verabschieden, war alles andere als leicht. Nach einem gelungenen Abschiedsgrillen mit meinen Nächsten, machte ich mich am Montag, den 13. Juli 2020 gemeinsam mit meinen ehemaligen Teamkolleginnen Sara und Krista auf den Weg zum Flughafen Zürich. Bereits auf dem Weg sind einige Tränen geflossen. Einerseits war ich traurig, mich definitiv für eine gewisse Zeit von der Schweiz zu verabschieden, und andererseits war ich überglücklich, dass mein Abenteuer nun endlich beginnt.
 
01 Anreise


Eingewöhnungsphase
Die erste Woche verging wie im Flug. Direkt am nächsten Tag hatte ich bereits eine kleine Führung durch meine neue Heimat und am Abend stand auch schon das erste Training mit PSS auf dem Plan. Die Begrüssung ist ganz anders als ich es mir gewohnt bin. Hier grüsst man sich lediglich mit einem «Moi» wobei man sich in der Schweiz jeweils mit einem Handschlag oder mit einer Umarmung begrüsst. Das erste Training war für alle ein wenig speziell, da sich die Spielerinnen nun daran gewöhnen müssen Englisch mit mir zu sprechen. Obwohl sich Skandinavier gewohnt sind Englisch im TV zu hören, ist es doch für viele eine Challenge es nun auch tatsächlich zu sprechen. Doch bereits nach ein bis zwei Wochen hat sich alles normalisiert und das Team gewöhnt sich immer mehr daran, eine nicht-finnisch-sprechende Person dabei zu haben.

01 Teamfoto
Sommerwochenende mit Sara
Da Sara Piispas Familie nicht weit von Porvoo wohnt, verbrachte ich das erste Wochenende mit ihr und ein paar ihrer Freunde in deren Sommerhaus am Meer. Für mich war dieses Wochenende wie ein Urlaub. Die nicht endende Sonne, die abends von intensiven orangen Lichtern geprägt ist, war wirklich eindrücklich für mich. Die Tage verbrachten wir mit olympischen Spielen wie SUP-Rennen, Luftgewehr schiessen oder auch mit dem bekannte Holzspiel «Mölkky».

01 Meer
Finnisch
Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich es tatsächlich mit dem Finnisch versuchen sollte. Wie vielleicht einige wissen, ist es nicht gerade die einfachste Sprache zum Lernen. Zuerst hatte ich den Plan Schwedisch zu lernen, da dies deutlich leichter für mich gewesen wäre und es auch einige schwedisch-sprechende Spieler im Team gibt. Da jedoch aber die Kommunikation im Team immer auf Finnisch ist und die schwedisch-sprechenden Spielerinnen perfekt Englisch können, habe ich mich später dazu entschieden, dem Finnisch eine Chance zu geben. Nun bin ich täglich daran, einige Wörter zu lernen und die einfachsten Sätze zu üben. Ein Online-App und ein "Finnisch für Anfänger"-Buch helfen mir dabei. Ebenfalls habe ich viele liebe Leute hier, die mir sehr gerne beim Lernen helfen.
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