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25.02.2026

Bitteres Ende trotz riesigem Kampf und guter Leistung – Saisonende für die U21

Im dritten Spiel der Best-of-Five-Serie gegen Chur United standen wir mit dem Rücken zur Wand – 0:2 lagen wir in der Serie hinten. Verlieren verboten. Und genau so sind wir auch aufgetreten.

Von der ersten Minute an war spürbar: Dieses Team glaubt daran. Jede Spielerin war gewillt, alles reinzuwerfen. Wir starteten exzellent – und wurden belohnt. In der 4. Minute brachte uns Aylin Meryem nach einem schönen Zuspiel von Lara Meisel mit 1:0 in Führung. Nur kurz darauf legte Aylin nach: In der 5. Minute traf sie erneut, diesmal auf Vorlage von Noelia Trottmann, zum 2:0. Ein Start nach Mass und ein klares Zeichen: Wir sind da.

Wir blieben mutig. In der 6. Minute erhöhte Viola Kiener auf 3:0. Chur United reagierte jedoch prompt und verkürzte auf 3:1. Doch wir liessen uns nicht beirren. Aline Schuppisser stellte nach schöner Vorarbeit von Sophia Vethaak auf 4:1 und brachte uns wieder etwas Luft.

Nach der Pause kämpfte sich Chur weiter heran und verkürzte Tor um Tor auf 4:3.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Chur glich aus, wir gingen wieder in Führung – und das Spiel wogte hin und her. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es erneut Aline Schuppisser, die uns nach Assist von Lara Röllin wieder in Front brachte. Doch Chur blieb hartnäckig und nutzte seine Chancen konsequent und ging somit in der 52. Minute erstmals in Führung.

Zwischenzeitlich sorgte Noelia Trottmann mit ihrem Treffer zum 7:7 – vorbereitet von Lara Meisel – nochmals für riesige Emotionen. Die Halle lebte, jede Aktion wurde bejubelt, jede Defensivaktion gefeiert. Wir warfen alles hinein, blockten Schüsse, gewannen wichtige Zweikämpfe und pushten uns gegenseitig.

Doch Chur United blieb effizient, drehte die Partie in der Schlussphase und 10 Sekunden vor Schluss stürzte uns Chur im Überzahlspiel mit dem entscheidenden Treffer zum 7:9 ins Elend. Trotz vollem Risiko und unermüdlichem Einsatz in den letzten Sekunden reichte es nicht mehr für die Wende.

Damit mussten wir uns am Ende jedoch mit 7:9 geschlagen geben. Ein Spiel voller Emotionen – und leider das Ende unserer Saison.

Ein riesiges Dankeschön geht an unser Trainerteam für die unermüdliche Arbeit, das Vertrauen und die Unterstützung. Danke an jede einzelne Spielerin für Herzblut und Teamgeist. Und natürlich an unsere Supporter, die uns die ganze Saison getragen und auch in schwierigen Momenten an uns geglaubt haben. Ob Familie, Vereinsengagierte oder sonstige Fans. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

Diese Saison war geprägt von Emotionen, Leidenschaft und echtem Kampf bis zum Schluss. Und genau das macht UH BEO aus.

Autorin: Carina Reber
Bild: Janina Lüthi

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