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13.03.2026

Zwischen Aufholjagd und Pechsträhne: BEO belohnt sich trotz starkem Kampf nicht

Die Partie startete ungünstig für die Berner Oberländerinnen, die bereits in der 8. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten. Doch die Reaktion stimmte: BEO spielte mutig nach vorne und belohnte sich in der 15. Minute durch den Ausgleichstreffer von Jelena Zurbriggen. Kurz vor der ersten Sirene bot sich dem Team aus dem Berner Oberland sogar die Chance, das Spiel zu drehen. Nachdem den Berner Oberländerinnen ein Penalty zugesprochen wurde, übernahm Norina Reusser die Verantwortung. In diesem nervenaufreibenden Duell behielt jedoch die gegnerische Torhüterin das bessere Ende für sich, sodass es beim leistungsgerechten Stand von 1:1 in die Kabine ging.

Das zweite Drittel entwickelte sich zu einer echten Belastungsprobe für die Moral der Berner Oberländerinnen. BEO kam mit viel Energie aus der Kabine und versuchte sofort, das Spielgeschehen zu diktieren. Doch während die Gastgeberinnen ihre Chancen mit grosser Kaltblütigkeit nutzten und in der 21. sowie 32. Minute auf 3:1 erhöhten, klebte dem Team aus dem Berner Oberland das Pech an den Schaufeln. Besonders bitter wurde es kurz vor Ende des Mittelabschnitts: In einer Überzahlsituation in der 38. Minute erspielte sich BEO ein deutliches Übergewicht und der Ball zappelte schliesslich sogar im Netz. Der Jubel über den vermeintlichen Anschlusstreffer zum 3:2 war gross, doch die Unparteiischen verweigerten dem Tor die Anerkennung. Diese Entscheidung verhinderte, dass sich die Berner Oberländerinnen für ihre Bemühungen belohnten und mit einem psychologisch wichtigen Erfolgserlebnis in die zweite Pause gehen konnten. So blieb es trotz der spielerischen Steigerung beim Zwei-Tore-Rückstand, was den Druck für das Schlussdrittel erhöhte.

Hoffnung keimte auf, als Norina Reusser kurz nach Wiederanpfiff in der 46. Minute zum 2:3-Anschluss traf – BEO war wieder dran! Doch die Freude war leider nur von kurzer Dauer. In einem Blackout zwischen der 47. und 53. Minute entglitt den Berner Oberländerinnen die Partie. Fünf Gegentreffer in nur sechs Minuten besiegelten das Schicksal der Berner Oberländerinnen. Trotz Timeout und Korrekturen in der Aufstellung fand das Team keine Antwort mehr auf den Offensivdrang der Gastgeberinnen.

Trotz der Enttäuschung über das Resultat gilt es für das Team nun, die positiven Ansätze aus den ersten zwei Dritteln mitzunehmen und den Fokus schnellstmöglich neu auszurichten. Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht, denn die nächste Chance auf Wiedergutmachung steht bereits vor der Tür: Am kommenden Samstag empfängt BEO die Zugerinnen in der heimischen Raiffeisen Arena. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken will das Team dort wieder über die gesamte Spiellänge die Leistung abrufen, die es phasenweise auch in diesem Spiel gezeigt hat.

Autorin: Noelia Trottmann
Bild: Peter Keller

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